Die Ausgangslage
Vier Geschwister standen nach dem Tod der Eltern vor einer großen Herausforderung: Sie erbten gemeinsam mehrere Immobilien. Da das Testament der Eltern gestalterischen Spielraum ließ und keine eindeutigen Zuweisungen enthielt, blockierten unterschiedliche Vorstellungen den Fortgang. Die Geschwister gerieten in einen emotionalen Erbschaftsstreit über Verkauf, Vermietung oder Eigennutzung, der das familiäre Band ernsthaft bedrohte. Um eine gerichtliche Auseinandersetzung zu verhindern, entschieden sie sich für eine Mediation.
Der Prozess
Der Schlüssel zum Erfolg lag darin, den Fokus weg von den Immobilien und hin zu den Menschen zu lenken. Im geschützten Rahmen der Mediation legten alle vier Beteiligten ihre tatsächlichen Bedürfnisse, finanziellen Rahmenbedingungen und Zukunftspläne offen. Auf dieser transparenten Basis starteten wir ein kreatives Brainstorming. Befreit von alten Rollenmustern erarbeiteten die Geschwister gemeinsam verschiedene Lösungswege, wie der Nachlass fair und im Sinne aller aufgeteilt werden könnte.
Das Ergebnis
Am Ende des Prozesses kristallisierten sich zwei tragfähige Lösungsoptionen heraus, die für alle vier Geschwister vollkommen akzeptabel und fair waren. Anstatt sich vor Gericht zu zerstreiten, verließen sie die Mediation mit einem klaren Fahrplan: Beide Optionen werden nun gemeinsam mit einem Notar rechtlich und steuerlich im Detail ausgearbeitet, um die finale Entscheidung abzusichern. Das Erbe der Eltern wurde so zu einer gemeinsamen Lösung statt zu einem familiären Bruch.
Vorteil der Mediation beim Erbe:
Die Beteiligten behalten die Fäden selbst in der Hand und finden individuelle Lösungen, die kein Gericht der Welt anordnen könnte.